Im Gespräch mit Robin Eisbach, Leiter Unternehmensentwicklung

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Robin Eisbach
robin.eisbachnoSpam@sitnoSpam.nrw

Smarte und vernetzte Städte als Hebel für digitalen Wandel

 

Wie würden Sie die aktuelle Digitalisierung im Verbandsgebiet beschreiben?

Südwestfalens Kommunen nutzen viele spannende Innovationen - von KI-Agenten über Hochwassersensoren bis hin zu digitalem Energiemanagement. Diese Lösungen können wir noch stärker als bisher untereinander austauschen Digitale Transformation ist Teamarbeit. Es geht darum, gute Lösungen zu skalieren und arbeitsteilig weiterzuentwickeln, statt das Rad neu zu erfinden.


Welche Strategie sehen Sie, um diese Innovationen besser zu vernetzen?

Ein starker Community-Gedanke ist aus meiner Sicht entscheidend - gerade in Zeiten von Fachkräftemangel und knappen Haushalten. Es gibt bereits gute Ansätze wie das „KIWI-Lab" in der Region Vorarlberg, in dem knapp 40 Kommunen ihre Erfahrungen und erprobten Lösungen zu künstlicher Intelligenz austauschen.

Die SIT sehe ich dabei auch in der Rolle des Vernetzers für Zukunftstechnologien - und darin, Kommunen vor Ort bei der Umsetzung zu begleiten.


Welche konkreten Bausteine stellen Sie sich für den Bereich der Kl in der Region vor?

Auch Kl muss regional bzw. überregional gedacht werden. Schon heute automatisieren Kl-Agenten in der Industrie ganze Prozessketten. Viele Kommunen haben sich ebenfalls auf den Weg gemacht, um - ausgehend von einem soliden rechtlichen Rahmen - neue Werkzeuge einzuführen. Dafür sollten wir gemeinsame Standards, einen Pool an erprobten Lösungen sowie eine Kl-Community entwickeln.


Welche Rolle spielt Beratungskompetenz in Ihrem Modell?

Technologien entwickeln sich rasant, gerade bei KI jagt ein Superlativ den Nächsten. Aus meiner Sicht braucht es einen Navigator, der Kommunen durch den wachsenden „Technologie-Dschungel" leitet. Dazu gehört auch, die Stärken und Schwächen von Systemen zu kennen, die nötigen Unterlagen vorzuhalten und wo nötig „hands-on" für die Projektbegleitung vor Ort zur Verfügung zu stehen.


Wie sieht Ihre Vision für die Zukunft der Region aus?

Meine Vision ist eine nach innen und außen vernetzte Südwestfalen-Community, die Innovationen systematisch teilt und die Stärken der Region ausspielt. Auch über starke Partnerschaften beispielsweise mit Hochschulen, Unternehmen und Start-Ups können wir noch mehr Geschwindigkeit aufnehmen und um passende Förderprogramme ergänzen.

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